Christine Hennes Stammbaum

Lijst van families

Lijst van families

Familienaam Partner 1 Partner 2 Kinderen
Sifrid de NUSIA (von NEUSS) / BEATRIX Sifrid de NUSIA (von NEUSS) BEATRIX Elisabeth de NUSIA (von NEUSS)
Hugues de RODE / Constance de la MARCK Hugues de RODE Constance de la MARCK Adelaida von RODE
Henricus de ZUDENDORP / Elisabeth de NUSIA (von NEUSS) Henricus de ZUDENDORP Elisabeth de NUSIA (von NEUSS) Gertrud von ZUDENDORP
Agiulf der BAYERN / der BURGUNDER Agiulf der BAYERN der BURGUNDER Herzog der Bajuwaren Garibald I Garibald I. (* nach 500; † um 593) war vermutlich der erste namentlich bekannte Herzog der Bajuwaren in Baiern. Leben Garibald war ein früher Vertreter der Agilolfinger, einer bedeutenden und führenden Dynastie, ohne dass bisher geklärt werden konnte, woher diese Dynastie stammt und wer die Eltern Garibalds waren. Zum Teil wird von einer engen Verwandtschaft mit den Merowingern ausgegangen – die Fredegar-Chronik berichtet, er sei fränkischer Herkunft –, andere nennen einen Theodo II. oder einen Agiwald von Meaux als Vater, letzterer ein Sohn des Agilolf von Meaux, aber auch eine Verbindung zu langobardischen Herrschern oder zum Suebenfürsten Agilulf wird für möglich gehalten. Ebendieser Agilulf soll Namensgeber der Agilolfinger gewesen sein. Angesichts dieser Unsicherheiten ist auch unklar, ob die Bajuwaren vor Garibald einen Herzog besaßen. Die Landnahme bzw. Ethnogenese der Bajuwaren fällt jedenfalls in die erste Hälfte des 6. Jahrhunderts. Die gelegentlich genannten „Herzöge“ Theodon I., Theodon II. sowie Theodon III. dürften allerdings eher in den Bereich der Sage gehören. Um 548 erhielt Garibald den Herzogstitel für Baiern durch den fränkischen König Theudebald; um 555 heiratete er Walderada, die Tochter Wachos, des Königs der Langobarden (ca. 510–540). Sie war die Witwe König Theudebalds von Austrasien und danach die Frau des fränkischen Königs Chlothar I. gewesen, der sich wegen kirchlichen Widerspruchs jedoch von ihr trennen musste und sie nun „einem der Seinen“, eben dem Baiern-Herzog, zur Gemahlin gab. Diese Heirat bedeutete für Herzog Garibald eine beträchtliche Rangerhöhung. Zeitgenössische langobardische Quellen titulierten ihn statt dux (Herzog) auch als rex (König). Offenbar musste Herzog Garibald in Baiern für das Merowingerreich eine Schlüsselstellung wahrgenommen haben. Die innenpolitischen Schwierigkeiten des Frankenkönigs boten Garibald bald Gelegenheit zu einer eigenen, raffinierten Politik im Bunde mit den im Jahr 568 in Italien eingerückten Langobarden, mit denen ihn ein Interesse an der Brenner-Verona-Route verband. Er vermählte eine Tochter mit dem langobardischen Herzog Ewin (Eoin) von Trient, der etwa zur gleichen Zeit (575) von den Franken angegriffen wird. Das ist ein Hinweis darauf, dass der Langobarde sich durch ein Bündnis mit seinem nördlichen Nachbarn gegen ähnliche fränkische Angriffe abzusichern suchte. Als die Franken im Jahr 584 erneut die Langobarden bedrohten, schloss sich der neue Langobardenkönig Authari, nachdem ihm die Verständigung mit den Franken misslungen war, an die Baiern an. Offenbar führte Garibalds Annäherung an die Langobarden dazu, dass die Franken im Jahr 589 auch gegen ihn militärisch vorgingen, jedenfalls flohen in diesem Jahr die Kinder Theodelinde und Gundoald nach Italien zu den Langobarden: Garibalds Tochter Theodelinde heiratete, da sie vom Frankenkönig verschmäht worden war, den langobardischen König Authari; Garibalds Sohn Gundoald wird Herzog von Asti und als Vater König Ariperts I. Ahnherr und Stammvater der agilolfingischen Langobardenkönige. Damit entstand ein antifränkisches Bündnis des langobardischen Königs mit dem bairischen Herzog und dem Herzog von Asti und Trient. Im folgenden Jahr, 590, endete ein fränkischer Angriff auf Autharis Reich mit einer schweren fränkischen Niederlage. Anschließend, im Jahr 591, erfolgte allerdings eine Verständigung der Franken mit den Langobarden, deren Folgen für das frühe Baiern schwerwiegend sind, was aus dem zur gleichen Zeit in Baiern erfolgten Herrscherwechsel ersichtlich ist, der das Land zum ersten Mal wieder in Abhängigkeit von den Franken zu zeigen scheint: Garibald starb oder wurde durch den Merowingerkönig abgesetzt. Paul Diaconus berichtet, dass jetzt Tassilo vom Frankenkönig Childebert über Bayern als rex (König) eingesetzt worden ist. Tassilo I. war entweder Garibalds Sohn oder ein naher Verwandter. von BAYERN
Herzog Theodo I der BAYERN / - Herzog Theodo I der BAYERN Agiulf der BAYERN
Godegisel der BURGUNDER / Theodelinde Godegisel der BURGUNDER Theodelinde der BURGUNDER
König Guntharich III der BURGUNDER / - König Guntharich III der BURGUNDER König Gundomar der BURGUNDER
König Gundicharius der BURGUNDER / Athanildis der WESTGOTEN König Gundicharius der BURGUNDER Athanildis der WESTGOTEN König Gundowech der BURGUNDER
König Gibich der BURGUNDER / Königin Uta König Gibich der BURGUNDER Königin Uta König Gundicharius der BURGUNDER
König Gundowech der BURGUNDER / UNBEKANNT der SUEBEN König Gundowech der BURGUNDER UNBEKANNT der SUEBEN Godegisel der BURGUNDER
König Gundomar der BURGUNDER / - König Gundomar der BURGUNDER König Gibich der BURGUNDER
König Ovida der BURGUNDER (der Westgoten) / - König Ovida der BURGUNDER (der Westgoten) König Hilderich der BURGUNDER (der Westgoten)
König Hilderich der BURGUNDER (der Westgoten) / - König Hilderich der BURGUNDER (der Westgoten) König Guntharich III der BURGUNDER
Fürst Hunimund der DONAU-SUEBEN / - Fürst Hunimund der DONAU-SUEBEN Fürst Agiulf der SUEBEN und QUADEN
König Walter der FRANKEN / - König Walter der FRANKEN Graf Dagobert I der OSTFRANKEN
König Hilderic der FRANKEN / - König Hilderic der FRANKEN König Bartherus der FRANKEN
König Sunno der FRANKEN / - König Sunno der FRANKEN König Hilderic der FRANKEN
Ratherius der FRANKEN / - Ratherius der FRANKEN Richemir I der FRANKEN
- / König Clodion (Clodius) der FRANKEN König Clodion (Clodius) der FRANKEN CLODION (CLODIUS) König der FRANKEN
König Childerik I der FRANKEN / Basina Andovera von KÖLN König Childerik I der FRANKEN Basina Andovera von KÖLN Chlodwig I (CLodovech I - Clovis I) König der salischen FRANKEN
König Bartherus der FRANKEN / - König Bartherus der FRANKEN König Clodius III der FRANKEN
Clodomir III der FRANKEN / - Clodomir III der FRANKEN Antenor IV der FRANKEN
König Clodomir IV der FRANKEN / HAFILDA van de RUGIJ König Clodomir IV der FRANKEN HAFILDA van de RUGIJ König Farabert der FRANKEN
König Farabert der FRANKEN / - König Farabert der FRANKEN König Sunno der FRANKEN
Antenor IV der FRANKEN / - Antenor IV der FRANKEN Ratherius der FRANKEN
König Chlotar II Chlotarius II der FRANKEN / Berentrude von BOURGONDIE König Chlotar II Chlotarius II der FRANKEN Berentrude von BOURGONDIE König Dagobert I der MEROWINGER von AUSTRASIE und NEUSTRIE
König Pharamond der FRANKEN / ARGOTTA König Pharamond der FRANKEN ARGOTTA König Clodion (Clodius) der FRANKEN
Odomar IV der FRANKEN / - Odomar IV der FRANKEN Marcomir IV der FRANKEN
König Clodius III der FRANKEN / - König Clodius III der FRANKEN König Walter der FRANKEN
König Merovech der FRANKEN / Chlodeswinthe von FRANKREICH König Merovech der FRANKEN Chlodeswinthe von FRANKREICH König Childerik I der FRANKEN
Richemir I der FRANKEN / - Richemir I der FRANKEN Odomar IV der FRANKEN
Marcomir IV der FRANKEN / ATHILDIS van BRITTANNIE Marcomir IV der FRANKEN ATHILDIS van BRITTANNIE König Clodomir IV der FRANKEN
König Chilperich I (Chilperik I) der FRANKEN, König von Neustria / Fredegunde (Fredegonde) der FRANKEN König Chilperich I (Chilperik I) der FRANKEN, König von Neustria Fredegunde (Fredegonde) der FRANKEN König Chlotar II Chlotarius II der FRANKEN
Oberkönig der Ost- und Westgoten Guntharich der GOTEN / - Oberkönig der Ost- und Westgoten Guntharich der GOTEN Fürst der gotischen Balten Filimer der WESTGOTEN
König Giuki der GOTEN / - König Giuki der GOTEN Oberkönig der Ost- und Westgoten Guntharich der GOTEN
Herzog der LANGOBARDEN / Herzogin der LANGOBARDEN Herzog der LANGOBARDEN Herzogin der LANGOBARDEN Herzog Agios Guginus der LANGOBARDEN
König der LANGOBARDEN / Königin der LANGOBARDEN König der LANGOBARDEN Königin der LANGOBARDEN König der LANGOBARDEN
Herzog der LANGOBARDEN / - Herzog der LANGOBARDEN Herzog der LANGOBARDEN
König Hildeoc der LANGOBARDEN / Königin der LANGOBARDEN König Hildeoc der LANGOBARDEN Königin der LANGOBARDEN König Gondeoc der LANGOBARDEN
Herzog der LANGOBARDEN / - Herzog der LANGOBARDEN Herzog der LANGOBARDEN
Herzog der LANGOBARDEN / - Herzog der LANGOBARDEN Herzog der LANGOBARDEN
Herzog der LANGOBARDEN / - Herzog der LANGOBARDEN Herzog der LANGOBARDEN
König Claffo der LANGOBARDEN / Königin der LANGOBARDEN König Claffo der LANGOBARDEN Königin der LANGOBARDEN Prinz Zuchilo Unchis (Unigis) Lithingi der Langobarden
König Agelmund der LANGOBARDEN / Königin der LANGOBARDEN König Agelmund der LANGOBARDEN Königin der LANGOBARDEN König Laiamicho der LANGOBARDEN
Herzog der LANGOBARDEN / - Herzog der LANGOBARDEN Herzog der LANGOBARDEN
König Laiamicho der LANGOBARDEN / Königin der LANGOBARDEN König Laiamicho der LANGOBARDEN Königin der LANGOBARDEN Herzog der LANGOBARDEN
Herzog Agios Guginus der LANGOBARDEN / Herzogin der LANGOBARDEN Herzog Agios Guginus der LANGOBARDEN Herzogin der LANGOBARDEN König der LANGOBARDEN
Herzog der LANGOBARDEN / - Herzog der LANGOBARDEN Herzog der LANGOBARDEN
König Gondeoc der LANGOBARDEN / Königin der LANGOBARDEN König Gondeoc der LANGOBARDEN Königin der LANGOBARDEN König Claffo der LANGOBARDEN
König der LANGOBARDEN / Königin der LANGOBARDEN König der LANGOBARDEN Königin der LANGOBARDEN König Lethuc der LANGOBARDEN
König Lethuc der LANGOBARDEN / Königin der LANGOBARDEN König Lethuc der LANGOBARDEN Königin der LANGOBARDEN König Hildeoc der LANGOBARDEN
König Wacho Lithingi der Langobarden / Austrigusa Prinzessin der GEPIPEN König Wacho Lithingi der Langobarden Austrigusa Prinzessin der GEPIPEN Prinzessin Waldera Lithingi Walderada der LANGOBARDEN
Prinz Zuchilo Unchis (Unigis) Lithingi der Langobarden / Prinzessin der LANGOBARDEN Prinz Zuchilo Unchis (Unigis) Lithingi der Langobarden Prinzessin der LANGOBARDEN König Wacho Lithingi der Langobarden
Herzog von AQUITANIEN Graf von Languedoc Siegebert IV der MEROWINGER / Magdalena UNBEKANNT Herzog von AQUITANIEN Graf von Languedoc Siegebert IV der MEROWINGER Magdalena UNBEKANNT Adelheida von AQUITANIEN
König Dagobert I der MEROWINGER von AUSTRASIE und NEUSTRIE / Ragnetrude Bourgogne en NEUSTRIE König Dagobert I der MEROWINGER von AUSTRASIE und NEUSTRIE Ragnetrude Bourgogne en NEUSTRIE König SIGEBERT III von AUSTRASIE
König Dagobert I der MEROWINGER von AUSTRASIE und NEUSTRIE / - König Dagobert I der MEROWINGER von AUSTRASIE und NEUSTRIE Regintrude der FRANKEN
Pippin II der Mittlere Groß St. Martin Köln, Kapitell des südwestlichen Vierungspfeilers, der Legende nach Pippin und Plektrudis darstellend Pippin der Mittlere oder Pippin von Herstal lat. Pippinus (* um 635; † 16. Dezember 714 in Jupille bei Lüttich) aus dem Geschlecht der Arnulfinger war von 679 bis 714 der tatsächliche Machthaber im Frankenreich, seit 679 Hausmeier von Austrasien, seit 680 als dux (Herzog) von Austrasien, ab 688/689 als Hausmeier von Neustrien (principalis regimen majorum domus) und seit 688 Hausmeier von Burgund. Er war der Sohn von Ansegisel und Begga und ein Enkel von Arnulf von Metz. Inhaltsverzeichnis [Verbergen] 1 Leben 2 Ehefrau(en) 3 Kinder 4 Literatur Leben[Bearbeiten] Nach dem Sturz und der Hinrichtung seines Onkels Grimoalds des Älteren 656/657 schien die Dynastie Pippins des Älteren vor dem Erlöschen zu stehen. In den 670er Jahren waren von seinen Nachkommen nur noch seine Tochter Begga und deren Sohn Pippin der Mittlere am Leben, der väterlicherseits ein Enkel Arnulfs von Metz war. Beide konnten jedoch die pippinidischen und arnulfingischen Besitzungen trotz der feindselig gesinnten Umgebung der 660er und 670er Jahre im Wesentlichen behaupten. Dabei dürfte Pippins Heirat mit Plektrudis, der Tochter des Pfalzgrafen Hugobert und der Irmina von Oeren, Angehöriger bedeutender austrischer Adelsgeschlechter, um 670/675 eine wesentliche Rolle gespielt haben. In den Wirren nach dem Tod des Merowingerkönigs Childerich II. und seines Hausmeiers Wulfoald zog Pippin mit Unterstützung austrasischer Großer gegen den mächtigen Neustrier Ebroin zu Felde. Dieses Unternehmen endete zwar 679 mit Pippins Niederlage, jedoch erkannte der neue neustrische Hausmeier Waratto nach Ebroins baldigem Tod (680) Pippins Vormacht in Austrasien an. In der Schlacht bei Tertry (687) errang Pippin schließlich durch einen Sieg über Warattos Schwiegersohn und Nachfolger Berchar die Herrschaft über das Gesamtreich. Pippin sicherte seine Macht dadurch, dass er nicht nur Berchar bis zu seinem Tode im Amt des neustrischen Hausmeiers beließ, sondern anschließend seinen Sohn mit dessen Witwe verheiratete. Darüber hinaus beließ er auch die merowingischen Könige auf dem Thron. Außerdem sicherte er frühzeitig den Erbanspruch seiner Familie, indem er seine Söhne Drogo und Grimoald den Jüngeren in wichtige Ämter einsetzte. Grimoald wurde neustrischer Hausmeier, so dass beide Hausmeier-Ämter in der Hand der Familie waren. Eine der wichtigsten militärischen Leistungen Pippins war die Eroberung Frieslands (690/695), die die Voraussetzung für die Christianisierung der Friesen durch den angelsächsischen Mönch Willibrord war. Bereits vor dem Tod Pippins Ende 714 brach ein Konflikt um seine Nachfolge aus. Dabei versuchte Plektrud, die Ansprüche ihrer Enkel (ihre beiden Söhne waren nicht mehr am Leben: Grimoald der Jüngere war im gleichen Jahr ermordet worden, Drogo bereits 708 gestorben) gegen die der beiden Söhne aus einer Beziehung Pippins mit seiner Friedelfrau Chalpaida, der uxor nobilis et elegans, Childebrand und Karl, durchzusetzen. Zur damaligen Zeit war das Bastardtum kein Ausschlußkriterium von der legalen Erbfolge, was letztendlich durch die von Pippin unter dem massiven Einfluss Plektruds proklamierte Erbfolge durch seinen Enkel Theudoald, der selbst ein Bastard des Grimoald war, zeigt. Schon wenige Jahre nach Pippins Tod unterlag aber Plektrud letztlich Karl Martell (717). Pippin starb nach langer Krankheit. Er wurde in Chevremont beerdigt. Childebrand († nach 751), Sohn der Chalpaida, nach anderen Quellen Sohn einer weiteren, namentlich unbekannten Mutter, wurde von Pippin mit einer Grafschaft in Burgund versorgt. Childebrand übernahm die Aufgabe, die Chronik Fredegars als karolingische Hauschronik fortzuführen. Eine Gedenktafel für ihn fand Aufnahme in die Walhalla bei Regensburg. Ehefrau(en)[Bearbeiten] I. Plektrudis (Hugobertiner) II. Chalpaida III. NN IV. keine weiteren Kinder[Bearbeiten] Drogo (I.) Grimoald der Jüngere (I.) Karl Martell (II.) Childebrand (III.) Literatur[Bearbeiten] Heinrich Hahn: Pippin der Mittlere. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 26, Duncker & Humblot, Leipzig 1888, S. 154 f. Rudolf Schieffer: Die Karolinger. 3. Aufl. Stuttgart 2000, ISBN 3-17-016480-5. der Mittlere / Friedelfrau Chalpaida, auch Alpais Pippin II der Mittlere Groß St. Martin Köln, Kapitell des südwestlichen Vierungspfeilers, der Legende nach Pippin und Plektrudis darstellend Pippin der Mittlere oder Pippin von Herstal lat. Pippinus (* um 635; † 16. Dezember 714 in Jupille bei Lüttich) aus dem Geschlecht der Arnulfinger war von 679 bis 714 der tatsächliche Machthaber im Frankenreich, seit 679 Hausmeier von Austrasien, seit 680 als dux (Herzog) von Austrasien, ab 688/689 als Hausmeier von Neustrien (principalis regimen majorum domus) und seit 688 Hausmeier von Burgund. Er war der Sohn von Ansegisel und Begga und ein Enkel von Arnulf von Metz. Inhaltsverzeichnis [Verbergen] 1 Leben 2 Ehefrau(en) 3 Kinder 4 Literatur Leben[Bearbeiten] Nach dem Sturz und der Hinrichtung seines Onkels Grimoalds des Älteren 656/657 schien die Dynastie Pippins des Älteren vor dem Erlöschen zu stehen. In den 670er Jahren waren von seinen Nachkommen nur noch seine Tochter Begga und deren Sohn Pippin der Mittlere am Leben, der väterlicherseits ein Enkel Arnulfs von Metz war. Beide konnten jedoch die pippinidischen und arnulfingischen Besitzungen trotz der feindselig gesinnten Umgebung der 660er und 670er Jahre im Wesentlichen behaupten. Dabei dürfte Pippins Heirat mit Plektrudis, der Tochter des Pfalzgrafen Hugobert und der Irmina von Oeren, Angehöriger bedeutender austrischer Adelsgeschlechter, um 670/675 eine wesentliche Rolle gespielt haben. In den Wirren nach dem Tod des Merowingerkönigs Childerich II. und seines Hausmeiers Wulfoald zog Pippin mit Unterstützung austrasischer Großer gegen den mächtigen Neustrier Ebroin zu Felde. Dieses Unternehmen endete zwar 679 mit Pippins Niederlage, jedoch erkannte der neue neustrische Hausmeier Waratto nach Ebroins baldigem Tod (680) Pippins Vormacht in Austrasien an. In der Schlacht bei Tertry (687) errang Pippin schließlich durch einen Sieg über Warattos Schwiegersohn und Nachfolger Berchar die Herrschaft über das Gesamtreich. Pippin sicherte seine Macht dadurch, dass er nicht nur Berchar bis zu seinem Tode im Amt des neustrischen Hausmeiers beließ, sondern anschließend seinen Sohn mit dessen Witwe verheiratete. Darüber hinaus beließ er auch die merowingischen Könige auf dem Thron. Außerdem sicherte er frühzeitig den Erbanspruch seiner Familie, indem er seine Söhne Drogo und Grimoald den Jüngeren in wichtige Ämter einsetzte. Grimoald wurde neustrischer Hausmeier, so dass beide Hausmeier-Ämter in der Hand der Familie waren. Eine der wichtigsten militärischen Leistungen Pippins war die Eroberung Frieslands (690/695), die die Voraussetzung für die Christianisierung der Friesen durch den angelsächsischen Mönch Willibrord war. Bereits vor dem Tod Pippins Ende 714 brach ein Konflikt um seine Nachfolge aus. Dabei versuchte Plektrud, die Ansprüche ihrer Enkel (ihre beiden Söhne waren nicht mehr am Leben: Grimoald der Jüngere war im gleichen Jahr ermordet worden, Drogo bereits 708 gestorben) gegen die der beiden Söhne aus einer Beziehung Pippins mit seiner Friedelfrau Chalpaida, der uxor nobilis et elegans, Childebrand und Karl, durchzusetzen. Zur damaligen Zeit war das Bastardtum kein Ausschlußkriterium von der legalen Erbfolge, was letztendlich durch die von Pippin unter dem massiven Einfluss Plektruds proklamierte Erbfolge durch seinen Enkel Theudoald, der selbst ein Bastard des Grimoald war, zeigt. Schon wenige Jahre nach Pippins Tod unterlag aber Plektrud letztlich Karl Martell (717). Pippin starb nach langer Krankheit. Er wurde in Chevremont beerdigt. Childebrand († nach 751), Sohn der Chalpaida, nach anderen Quellen Sohn einer weiteren, namentlich unbekannten Mutter, wurde von Pippin mit einer Grafschaft in Burgund versorgt. Childebrand übernahm die Aufgabe, die Chronik Fredegars als karolingische Hauschronik fortzuführen. Eine Gedenktafel für ihn fand Aufnahme in die Walhalla bei Regensburg. Ehefrau(en)[Bearbeiten] I. Plektrudis (Hugobertiner) II. Chalpaida III. NN IV. keine weiteren Kinder[Bearbeiten] Drogo (I.) Grimoald der Jüngere (I.) Karl Martell (II.) Childebrand (III.) Literatur[Bearbeiten] Heinrich Hahn: Pippin der Mittlere. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 26, Duncker & Humblot, Leipzig 1888, S. 154 f. Rudolf Schieffer: Die Karolinger. 3. Aufl. Stuttgart 2000, ISBN 3-17-016480-5. der Mittlere Friedelfrau Chalpaida, auch Alpais Hausmeier Karl MARTELL
Graf Marcomir I der OSTFRANKEN / GRAVIN van de Oost FRANKEN Graf Marcomir I der OSTFRANKEN GRAVIN van de Oost FRANKEN König Pharamond der FRANKEN
Dagobert III der OSTFRANKEN / - Dagobert III der OSTFRANKEN Clodius der OSTFRANKEN
Genebald der OSTFRANKEN / - Genebald der OSTFRANKEN Dagobert III der OSTFRANKEN
Clodius der OSTFRANKEN / GRAVIN van de Oost FRANKEN Clodius der OSTFRANKEN GRAVIN van de Oost FRANKEN Graf Marcomir I der OSTFRANKEN
Graf Dagobert I der OSTFRANKEN / - Graf Dagobert I der OSTFRANKEN Genebald der OSTFRANKEN
Fürst Rechilla der SUEBEN / der WESTGOTEN Fürst Rechilla der SUEBEN der WESTGOTEN UNBEKANNT der SUEBEN
Fürst Agiulf der SUEBEN und QUADEN / - Fürst Agiulf der SUEBEN und QUADEN Herzog Theodo I der BAYERN
Ararich der WESTGOTEN / - Ararich der WESTGOTEN Aorich der WESTGOTEN
Aorich der WESTGOTEN / - Aorich der WESTGOTEN Alaviv der WESTGOTEN
Alaviv der WESTGOTEN / - Alaviv der WESTGOTEN Athanildis der WESTGOTEN
Rothestes der WESTGOTEN / - Rothestes der WESTGOTEN Richterkönig Athanarich der WESTGOTEN
Fürst Knivida der WESTGOTEN / - Fürst Knivida der WESTGOTEN Argaith der WESTGOTEN
Fürst Knivida der WESTGOTEN / - Fürst Knivida der WESTGOTEN König Ovida der BURGUNDER (der Westgoten)
Fürst der gotischen Balten Filimer der WESTGOTEN / - Fürst der gotischen Balten Filimer der WESTGOTEN Fürst Knivida der WESTGOTEN
der WESTGOTEN / - der WESTGOTEN Wallia der WESTGOTEN
Richterkönig Athanarich der WESTGOTEN / - Richterkönig Athanarich der WESTGOTEN der WESTGOTEN
Wallia der WESTGOTEN / - Wallia der WESTGOTEN der WESTGOTEN
Argaith der WESTGOTEN / - Argaith der WESTGOTEN Ararich der WESTGOTEN
König und Gründer Ermenrich des SUEBEN-REICHES / - König und Gründer Ermenrich des SUEBEN-REICHES Fürst Hunimund der DONAU-SUEBEN
Heinrich DEUTZ (DÜX) / Elisabeth HEUSER Heinrich DEUTZ (DÜX) Elisabeth HEUSER Gertrud DEUTZ (DÜX)
Leonardus DRESCHERS/DRESSERS / Maria ZIMMERMANNS ZIMMERMANNS Leonardus DRESCHERS/DRESSERS Maria ZIMMERMANNS ZIMMERMANNS Jacobus DRESCHERS/DRESSERS
Wilhelmus DRESCHERS/DRESSERS / Catharine CUSTERS Wilhelmus DRESCHERS/DRESSERS Catharine CUSTERS Leonardus DRESCHERS/DRESSERS
Jacobus DRESCHERS/DRESSERS / Houben\Hubben Houben\Hubben Houben\Hubben HOUBEN/HUBBEN Jacobus DRESCHERS/DRESSERS Houben\Hubben Houben\Hubben Houben\Hubben HOUBEN/HUBBEN Nicolaus DRESCHERS/DRESSERS
Joannes Mathijs DRESCHERS/DRESSERS / Anna Maria WIERTZ\WIRTS\WEERTZ Joannes Mathijs DRESCHERS/DRESSERS Anna Maria WIERTZ\WIRTS\WEERTZ Maria Catherina Dreschers
Nicolaus DRESCHERS/DRESSERS / Joanna\Jenne NYSSEN\NISSEN\NEESSEN\NIJSSEN Nicolaus DRESCHERS/DRESSERS Joanna\Jenne NYSSEN\NISSEN\NEESSEN\NIJSSEN Joannes Mathijs DRESCHERS/DRESSERS