Christine Hennes Stammbaum

List of Families

List of Families

Family Name Partner 1 Partner 2 Children
Christianus VAESSEN / Catharina VRAN(C)KEN Christianus VAESSEN Catharina VRAN(C)KEN Martinus VAESSEN
Martinus VAESSEN / Anna GUBBELS Martinus VAESSEN Anna GUBBELS Martinus VAESSEN
Martinus VAESSEN / Maria Therese FREDRIX Martinus VAESSEN Maria Therese FREDRIX
Martinus VAESSEN / - Martinus VAESSEN
Welf I van ALTDORF / Heilwich von SACHSEN Welf I van ALTDORF Heilwich von SACHSEN Dhuoda (Dodana) der FRANKEN
Herzog von Ampulien Robert Guiscard van Calabrië / Sikelgaita von SALERNO Herzog von Ampulien Robert Guiscard van Calabrië Sikelgaita von SALERNO Mathilde von Calabrië
Joseph van ES / Aldegonda HAMERS Joseph van ES Aldegonda HAMERS Maria Margaretha van ES
Trancred van Hauteville / - Trancred van Hauteville Herzog von Ampulien Robert Guiscard van Calabrië
Isanbart Tassilo III van SACHSEN / Theodrata von den FRANKEN Isanbart Tassilo III van SACHSEN Theodrata von den FRANKEN Heilwich von SACHSEN
Peter Leonhard VOGELS / Anna Mechthildis WIRTZ Peter Leonhard VOGELS Anna Mechthildis WIRTZ Johann VOGELS
Johann VOGELS / Elisabeth LAUFS Johann VOGELS Elisabeth LAUFS
Leonard VOGELS / Karina HELLBRECHER Leonard VOGELS Karina HELLBRECHER Gottfried VOGELS
Johann VOGELS / Paulina KLINKENBERG Johann VOGELS Paulina KLINKENBERG Elisabeth VOGELS
Johann VOGELS / Johanna Katharina HEGGEN Johann VOGELS Johanna Katharina HEGGEN Johann Joseph VOGELS
Johann Joseph VOGELS / Anna Maria JANSEN Johann Joseph VOGELS Anna Maria JANSEN Peter Leonhard VOGELS
Leonard VOGELS / - Leonard VOGELS Johann VOGELS
Gottfried VOGELS / Anna STOMMELEN Gottfried VOGELS Anna STOMMELEN Leonard VOGELS
Eberhard VOGELS / Maria EVERTZ Eberhard VOGELS Maria EVERTZ Johann VOGELS
Wulgrin I von ANGOULEME / Regelinda (Regelindis) von SEPTIMANIE Wulgrin I von ANGOULEME Regelinda (Regelindis) von SEPTIMANIE Willem I von PERIGORD
Dagobert II von AQUITANIEN / Irmina of Mechthilde von AQUITANIEN Dagobert II von AQUITANIEN Irmina of Mechthilde von AQUITANIEN Herzog von AQUITANIEN Graf von Languedoc Siegebert IV der MEROWINGER
Pierre Bérenger von ARAGON / Adelaida von RODE Pierre Bérenger von ARAGON Adelaida von RODE Ritter Werner I von RODE (MERODE-ARAGOn)
König SIGEBERT III von AUSTRASIE / Chimnechild von BOURGONDIE König SIGEBERT III von AUSTRASIE Chimnechild von BOURGONDIE Dagobert II von AQUITANIEN
Heinrich von BACHEM / CHRISTINA Heinrich von BACHEM CHRISTINA Cuno (BACHEM) von BAGGENHEIM
Gerhard von BACHEM / Gertrud von ZUDENDORP Gerhard von BACHEM Gertrud von ZUDENDORP Heinrich von BACHEM
Otto von BACHEM / UNBEKANNT Otto von BACHEM UNBEKANNT Gerhard von BACHEM
Graf Raymond Berengarius IV von BARCELONA / Petronilla d' ARAGON Graf Raymond Berengarius IV von BARCELONA Petronilla d' ARAGON Pierre Bérenger von ARAGON
Raymond Berengar I (Berengarius I) von BARCELONA / Almodis von La Marche Raymond Berengar I (Berengarius I) von BARCELONA Almodis von La Marche Raymond Berengarius II von BARCELONA
Raymond Berengarius III von BARCELONA / Dulcia von PROVENCE Raymond Berengarius III von BARCELONA Dulcia von PROVENCE Graf Raymond Berengarius IV von BARCELONA
Raymond Berengarius II von BARCELONA / Mathilde von Calabrië Raymond Berengarius II von BARCELONA Mathilde von Calabrië Raymond Berengarius III von BARCELONA
Graf Berengar Raimund I. der Bucklige von BARCELONA, GIRONA und AUSONA / Sancha SANCHEZ Graf Berengar Raimund I. der Bucklige von BARCELONA, GIRONA und AUSONA Sancha SANCHEZ Raymond Berengar I (Berengarius I) von BARCELONA
Garibald II (Agilofing) von BAYERN / Herzogin der Bajuwaren Geila von FRIAUL Garibald II (Agilofing) von BAYERN Herzogin der Bajuwaren Geila von FRIAUL Theodo II von BAYERN
Willigarde von BAYERN / Heiliger Bischof Litwin von TRIER Willigarde von BAYERN Heiliger Bischof Litwin von TRIER Friedelfrau Ruodhaid von TRIER
Herzog der Bajuwaren Garibald I Garibald I. (* nach 500; † um 593) war vermutlich der erste namentlich bekannte Herzog der Bajuwaren in Baiern. Leben Garibald war ein früher Vertreter der Agilolfinger, einer bedeutenden und führenden Dynastie, ohne dass bisher geklärt werden konnte, woher diese Dynastie stammt und wer die Eltern Garibalds waren. Zum Teil wird von einer engen Verwandtschaft mit den Merowingern ausgegangen – die Fredegar-Chronik berichtet, er sei fränkischer Herkunft –, andere nennen einen Theodo II. oder einen Agiwald von Meaux als Vater, letzterer ein Sohn des Agilolf von Meaux, aber auch eine Verbindung zu langobardischen Herrschern oder zum Suebenfürsten Agilulf wird für möglich gehalten. Ebendieser Agilulf soll Namensgeber der Agilolfinger gewesen sein. Angesichts dieser Unsicherheiten ist auch unklar, ob die Bajuwaren vor Garibald einen Herzog besaßen. Die Landnahme bzw. Ethnogenese der Bajuwaren fällt jedenfalls in die erste Hälfte des 6. Jahrhunderts. Die gelegentlich genannten „Herzöge“ Theodon I., Theodon II. sowie Theodon III. dürften allerdings eher in den Bereich der Sage gehören. Um 548 erhielt Garibald den Herzogstitel für Baiern durch den fränkischen König Theudebald; um 555 heiratete er Walderada, die Tochter Wachos, des Königs der Langobarden (ca. 510–540). Sie war die Witwe König Theudebalds von Austrasien und danach die Frau des fränkischen Königs Chlothar I. gewesen, der sich wegen kirchlichen Widerspruchs jedoch von ihr trennen musste und sie nun „einem der Seinen“, eben dem Baiern-Herzog, zur Gemahlin gab. Diese Heirat bedeutete für Herzog Garibald eine beträchtliche Rangerhöhung. Zeitgenössische langobardische Quellen titulierten ihn statt dux (Herzog) auch als rex (König). Offenbar musste Herzog Garibald in Baiern für das Merowingerreich eine Schlüsselstellung wahrgenommen haben. Die innenpolitischen Schwierigkeiten des Frankenkönigs boten Garibald bald Gelegenheit zu einer eigenen, raffinierten Politik im Bunde mit den im Jahr 568 in Italien eingerückten Langobarden, mit denen ihn ein Interesse an der Brenner-Verona-Route verband. Er vermählte eine Tochter mit dem langobardischen Herzog Ewin (Eoin) von Trient, der etwa zur gleichen Zeit (575) von den Franken angegriffen wird. Das ist ein Hinweis darauf, dass der Langobarde sich durch ein Bündnis mit seinem nördlichen Nachbarn gegen ähnliche fränkische Angriffe abzusichern suchte. Als die Franken im Jahr 584 erneut die Langobarden bedrohten, schloss sich der neue Langobardenkönig Authari, nachdem ihm die Verständigung mit den Franken misslungen war, an die Baiern an. Offenbar führte Garibalds Annäherung an die Langobarden dazu, dass die Franken im Jahr 589 auch gegen ihn militärisch vorgingen, jedenfalls flohen in diesem Jahr die Kinder Theodelinde und Gundoald nach Italien zu den Langobarden: Garibalds Tochter Theodelinde heiratete, da sie vom Frankenkönig verschmäht worden war, den langobardischen König Authari; Garibalds Sohn Gundoald wird Herzog von Asti und als Vater König Ariperts I. Ahnherr und Stammvater der agilolfingischen Langobardenkönige. Damit entstand ein antifränkisches Bündnis des langobardischen Königs mit dem bairischen Herzog und dem Herzog von Asti und Trient. Im folgenden Jahr, 590, endete ein fränkischer Angriff auf Autharis Reich mit einer schweren fränkischen Niederlage. Anschließend, im Jahr 591, erfolgte allerdings eine Verständigung der Franken mit den Langobarden, deren Folgen für das frühe Baiern schwerwiegend sind, was aus dem zur gleichen Zeit in Baiern erfolgten Herrscherwechsel ersichtlich ist, der das Land zum ersten Mal wieder in Abhängigkeit von den Franken zu zeigen scheint: Garibald starb oder wurde durch den Merowingerkönig abgesetzt. Paul Diaconus berichtet, dass jetzt Tassilo vom Frankenkönig Childebert über Bayern als rex (König) eingesetzt worden ist. Tassilo I. war entweder Garibalds Sohn oder ein naher Verwandter. von BAYERN / Prinzessin Waldera Lithingi Walderada der LANGOBARDEN Herzog der Bajuwaren Garibald I Garibald I. (* nach 500; † um 593) war vermutlich der erste namentlich bekannte Herzog der Bajuwaren in Baiern. Leben Garibald war ein früher Vertreter der Agilolfinger, einer bedeutenden und führenden Dynastie, ohne dass bisher geklärt werden konnte, woher diese Dynastie stammt und wer die Eltern Garibalds waren. Zum Teil wird von einer engen Verwandtschaft mit den Merowingern ausgegangen – die Fredegar-Chronik berichtet, er sei fränkischer Herkunft –, andere nennen einen Theodo II. oder einen Agiwald von Meaux als Vater, letzterer ein Sohn des Agilolf von Meaux, aber auch eine Verbindung zu langobardischen Herrschern oder zum Suebenfürsten Agilulf wird für möglich gehalten. Ebendieser Agilulf soll Namensgeber der Agilolfinger gewesen sein. Angesichts dieser Unsicherheiten ist auch unklar, ob die Bajuwaren vor Garibald einen Herzog besaßen. Die Landnahme bzw. Ethnogenese der Bajuwaren fällt jedenfalls in die erste Hälfte des 6. Jahrhunderts. Die gelegentlich genannten „Herzöge“ Theodon I., Theodon II. sowie Theodon III. dürften allerdings eher in den Bereich der Sage gehören. Um 548 erhielt Garibald den Herzogstitel für Baiern durch den fränkischen König Theudebald; um 555 heiratete er Walderada, die Tochter Wachos, des Königs der Langobarden (ca. 510–540). Sie war die Witwe König Theudebalds von Austrasien und danach die Frau des fränkischen Königs Chlothar I. gewesen, der sich wegen kirchlichen Widerspruchs jedoch von ihr trennen musste und sie nun „einem der Seinen“, eben dem Baiern-Herzog, zur Gemahlin gab. Diese Heirat bedeutete für Herzog Garibald eine beträchtliche Rangerhöhung. Zeitgenössische langobardische Quellen titulierten ihn statt dux (Herzog) auch als rex (König). Offenbar musste Herzog Garibald in Baiern für das Merowingerreich eine Schlüsselstellung wahrgenommen haben. Die innenpolitischen Schwierigkeiten des Frankenkönigs boten Garibald bald Gelegenheit zu einer eigenen, raffinierten Politik im Bunde mit den im Jahr 568 in Italien eingerückten Langobarden, mit denen ihn ein Interesse an der Brenner-Verona-Route verband. Er vermählte eine Tochter mit dem langobardischen Herzog Ewin (Eoin) von Trient, der etwa zur gleichen Zeit (575) von den Franken angegriffen wird. Das ist ein Hinweis darauf, dass der Langobarde sich durch ein Bündnis mit seinem nördlichen Nachbarn gegen ähnliche fränkische Angriffe abzusichern suchte. Als die Franken im Jahr 584 erneut die Langobarden bedrohten, schloss sich der neue Langobardenkönig Authari, nachdem ihm die Verständigung mit den Franken misslungen war, an die Baiern an. Offenbar führte Garibalds Annäherung an die Langobarden dazu, dass die Franken im Jahr 589 auch gegen ihn militärisch vorgingen, jedenfalls flohen in diesem Jahr die Kinder Theodelinde und Gundoald nach Italien zu den Langobarden: Garibalds Tochter Theodelinde heiratete, da sie vom Frankenkönig verschmäht worden war, den langobardischen König Authari; Garibalds Sohn Gundoald wird Herzog von Asti und als Vater König Ariperts I. Ahnherr und Stammvater der agilolfingischen Langobardenkönige. Damit entstand ein antifränkisches Bündnis des langobardischen Königs mit dem bairischen Herzog und dem Herzog von Asti und Trient. Im folgenden Jahr, 590, endete ein fränkischer Angriff auf Autharis Reich mit einer schweren fränkischen Niederlage. Anschließend, im Jahr 591, erfolgte allerdings eine Verständigung der Franken mit den Langobarden, deren Folgen für das frühe Baiern schwerwiegend sind, was aus dem zur gleichen Zeit in Baiern erfolgten Herrscherwechsel ersichtlich ist, der das Land zum ersten Mal wieder in Abhängigkeit von den Franken zu zeigen scheint: Garibald starb oder wurde durch den Merowingerkönig abgesetzt. Paul Diaconus berichtet, dass jetzt Tassilo vom Frankenkönig Childebert über Bayern als rex (König) eingesetzt worden ist. Tassilo I. war entweder Garibalds Sohn oder ein naher Verwandter. von BAYERN Prinzessin Waldera Lithingi Walderada der LANGOBARDEN Herzog Tassilo I von BAYERN
Theodo II von BAYERN / Regintrude der FRANKEN Theodo II von BAYERN Regintrude der FRANKEN Willigarde von BAYERN
Herzog Tassilo I von BAYERN / - Herzog Tassilo I von BAYERN Garibald II (Agilofing) von BAYERN
Abt von St.Quentin Bernhard von BAYERN / - Abt von St.Quentin Bernhard von BAYERN Theodrata von den FRANKEN
Nelon von BETUWE / Guiburga van HENEGOUWEN Ponthieu-Montreuil Nelon von BETUWE Guiburga van HENEGOUWEN Ponthieu-Montreuil Rudolf Reginald von BETUWE
Rudolf Reginald von BETUWE / UNBEKANNT van VLIERMAAL (van Haspengouw) Rudolf Reginald von BETUWE UNBEKANNT van VLIERMAAL (van Haspengouw) Giselbert von LOON
Ritter Amelius von BREIDENBEND Herr von Breitenbend / Anna von RANDERATH Ritter Amelius von BREIDENBEND Herr von Breitenbend Anna von RANDERATH Ritter Arnoldus PARVUS von PALAND
von BURGUND (BOURGONDIE) / - von BURGUND (BOURGONDIE) Gibica von BURGUND (BOURGONDIE)
Gibica von BURGUND (BOURGONDIE) / - Gibica von BURGUND (BOURGONDIE) Godomar von BURGUND (BOURGONDIE)
Gundioc von BURGUND (BOURGONDIE) / Ricina von SCHWABEN Gundioc von BURGUND (BOURGONDIE) Ricina von SCHWABEN Chilperich (Chilperik) von BURGUND (BOURGOUNDIE)
Gebicca von BURGUND (BOURGONDIE) / Dietlinde der GOTHEN Gebicca von BURGUND (BOURGONDIE) Dietlinde der GOTHEN Gondiecaire von BURGUND (BOURGONDIE)
Godomar von BURGUND (BOURGONDIE) / - Godomar von BURGUND (BOURGONDIE) Gebicca von BURGUND (BOURGONDIE)
Gondiecaire von BURGUND (BOURGONDIE) / Clotilde der WESTGOTEN Gondiecaire von BURGUND (BOURGONDIE) Clotilde der WESTGOTEN Gundioc von BURGUND (BOURGONDIE)
Chilperich (Chilperik) von BURGUND (BOURGOUNDIE) / Caratene Chilperich (Chilperik) von BURGUND (BOURGOUNDIE) Caratene Die heilige Chrodechild (später Chlotilde) von BURGUND (BOURGONDIE)
Theodorici Perfecti von CEIUIA / UNBEKANNT Theodorici Perfecti von CEIUIA UNBEKANNT Beatrix von CEIUIA von KLEEF von TEISTERBAND
Richwin (Winricus) von COLMONT / UNBEKANNT Richwin (Winricus) von COLMONT UNBEKANNT Erpho von COLMONT
Erpho von COLMONT / UNBEKANNT Erpho von COLMONT UNBEKANNT Heldricus von EYNATTEN
Arnold von den DRIESCH / Elisabeth THOLEN Arnold von den DRIESCH Elisabeth THOLEN Noelgen (Cornelia) von den DRIESCH
Heinrich von den DRIESCH / Gertrudis (Merken?) OHOFFS (AUFSFELD) Heinrich von den DRIESCH Gertrudis (Merken?) OHOFFS (AUFSFELD)
Arnold von den DRIESCH / N. VEELS Arnold von den DRIESCH N. VEELS Arnold von den DRIESCH
Lambrecht von den DRIESCH / - Lambrecht von den DRIESCH Lemgin (Lambert) von den DRIESCH
Joannes von den DRIESCH / Maria HEFFELS Joannes von den DRIESCH Maria HEFFELS Merken (Maria) von den DRIESCH
Arnold von den DRIESCH / Maria MORDREGGEN Arnold von den DRIESCH Maria MORDREGGEN Arnold von den DRIESCH
Lemgin (Lambert) von den DRIESCH / N. von EUPEN Lemgin (Lambert) von den DRIESCH N. von EUPEN Arnold von den DRIESCH
Arnold von den DRIESCH / Maria N. Arnold von den DRIESCH Maria N. Arnold von den DRIESCH
Arnold von den DRIESCH / Catharina SCHABBART Arnold von den DRIESCH Catharina SCHABBART Heinrich von den DRIESCH
Heinrich von den DRIESCH / Gertrudis (Merken?) OHOFFS (AUFSFELD) Heinrich von den DRIESCH Gertrudis (Merken?) OHOFFS (AUFSFELD) Joannes von den DRIESCH
Heinrich von den DRIESCH / Noelgen (Cornelia) THOREN (THOVEN) Heinrich von den DRIESCH Noelgen (Cornelia) THOREN (THOVEN) Heinrich von den DRIESCH
Heinrich von den DRIESCH / Anna Entgen WINKELS Heinrich von den DRIESCH Anna Entgen WINKELS Heinrich von den DRIESCH
Arnold von den DRIESCH
- / Gertrud Cranen von ECHT Gertrud Cranen von ECHT
Albert II. von EGISHEIM - Dagsburg en Moha / Heilwig van EGISHEIM - Dagsburg en Moha CASTELANIS de CALVI MONTIS Albert II. von EGISHEIM - Dagsburg en Moha Heilwig van EGISHEIM - Dagsburg en Moha CASTELANIS de CALVI MONTIS Richwin (Winricus) von COLMONT
Simon von EUPEN / - Simon von EUPEN Johann von EUPEN
Johann von EUPEN / Ludgardis von PALANDT Johann von EUPEN Ludgardis von PALANDT N. von EUPEN
Heldricus von EYNATTEN / UNBEKANNT Heldricus von EYNATTEN UNBEKANNT Beatrix von EYNATTEN
Herzog Gisulf II. von FRIAUL / - Herzog Gisulf II. von FRIAUL Herzogin der Bajuwaren Geila von FRIAUL
Grasulf I von FRIAUL / - Grasulf I von FRIAUL Herzog Gisulf II. von FRIAUL
Gilbert I von Gévaudan / Gerberga von PROVENCE Gilbert I von Gévaudan Gerberga von PROVENCE Dulcia von PROVENCE
Charibert von HESBAYE / - Charibert von HESBAYE Chrodobert von HESBAYE
Daniel von IPPELENDORF (GEN. BACHEM) / Karissima Scheiffart von Merode V Daniel von IPPELENDORF (GEN. BACHEM) Karissima Scheiffart von Merode V Nesa (Agnes) von BACHEM
Graf von Burgos und Kastilien von KASTILIEN / Muniadona Graf von Burgos und Kastilien von KASTILIEN Muniadona Graf Fernán González von KASTILIEN
Graf Fernán González von KASTILIEN / Sancha SANCHEZ Graf Fernán González von KASTILIEN Sancha SANCHEZ Graf García Fernández von KASTILIEN und ALAVA
Graf García Fernández von KASTILIEN und ALAVA / Ava von RIBAGORZA Graf García Fernández von KASTILIEN und ALAVA Ava von RIBAGORZA Graf von Kastilien García SANCHEZ
Elias von Grail Lohengrin Helias (De Fabelachtige) (Elias) von KLEEF / Beatrix von CEIUIA von KLEEF von TEISTERBAND Elias von Grail Lohengrin Helias (De Fabelachtige) (Elias) von KLEEF Beatrix von CEIUIA von KLEEF von TEISTERBAND Theodoric II (Dietrich) von KLEEF
Joannes von KLEEF / Constantia Constantia (Gerberga) GREHEMBERGA Joannes von KLEEF Constantia Constantia (Gerberga) GREHEMBERGA Balderic I (Boudewijn) von TEISTERBAND / van BETUWE
Theodoric II (Dietrich) von KLEEF / Ida von HANONIAE Theodoric II (Dietrich) von KLEEF Ida von HANONIAE Reinoldus von KLEEF en TEISTERBAND
Lodewijk I ( Ludwig) von KLEEF / Adele von NAMUR Lodewijk I ( Ludwig) von KLEEF Adele von NAMUR Herinsindis von KLEEF
UNBEKANNT von KLEEF / Clothilde (Doda) von SAKSEN UNBEKANNT von KLEEF Clothilde (Doda) von SAKSEN van Grail Theodosio I Parsifal von KLEEF und TEISTERBAND
Graf Lono (Ludolf) von KLEEF en TEISTERBAND / Adelheida von AQUITANIEN Graf Lono (Ludolf) von KLEEF en TEISTERBAND Adelheida von AQUITANIEN Joannes von KLEEF
Reinoldus von KLEEF en TEISTERBAND / Isabella Isabella von ARDENIAE NUNU LIMBURIENSIS Reinoldus von KLEEF en TEISTERBAND Isabella Isabella von ARDENIAE NUNU LIMBURIENSIS Graf Lono (Ludolf) von KLEEF en TEISTERBAND
van Grail Theodosio I Parsifal von KLEEF und TEISTERBAND / Beatrix/ Baarte von TEISTERBAND van Grail Theodosio I Parsifal von KLEEF und TEISTERBAND Beatrix/ Baarte von TEISTERBAND Elias von Grail Lohengrin Helias (De Fabelachtige) (Elias) von KLEEF
Graf Adelbert I von La Marche / Adalmodis von Limoges Graf Adelbert I von La Marche Adalmodis von Limoges Graf Bertrand I von La Marche
Boson I von La Marche / EMMA von PERIGORD Boson I von La Marche EMMA von PERIGORD Graf Adelbert I von La Marche
Graf Bertrand I von La Marche / Amelia von RASES Graf Bertrand I von La Marche Amelia von RASES Almodis von La Marche
Pippin der Ältere von LANDEN / - Pippin der Ältere von LANDEN Die heilige Begga von HERISTAL
Karlmann von LANDEN-AUSTRASIEN / Die heilige Iduberga Karlmann von LANDEN-AUSTRASIEN Die heilige Iduberga Pippin der Ältere von LANDEN
Herr Aznar Sanchez von Larraun / Iniga (Oneca) Fortunez von Pamplona. Herr Aznar Sanchez von Larraun Iniga (Oneca) Fortunez von Pamplona. Toda AZNAREZ
Vizegraf Gerard I von Limoges / Rothilde von BROSSE Vizegraf Gerard I von Limoges Rothilde von BROSSE Adalmodis von Limoges
Giselbert von LOON / Eriende van GELDENAKEN (Jodoigne) Giselbert von LOON Eriende van GELDENAKEN (Jodoigne) Albert II. von EGISHEIM - Dagsburg en Moha
Graf Willem I von MARSEILLE / Blichilde UNBEKANNT Graf Willem I von MARSEILLE Blichilde UNBEKANNT Dulcia von MARSEILLE
Graf Arnulf von MARSEILLE / - Graf Arnulf von MARSEILLE Graf Willem I von MARSEILLE
Theobert von Marseille / Aimenrade UNBEKANNT Theobert von Marseille Aimenrade UNBEKANNT Graf Arnulf von MARSEILLE
Ritter Werner III von MERODE (RODE) / Sophia von WEISWEILER Ritter Werner III von MERODE (RODE) Sophia von WEISWEILER Ritter Johann I Scheiffart von MERODE II
Ritter Werner II von MERODE (RODE) / Gertrude von ARENBERG Ritter Werner II von MERODE (RODE) Gertrude von ARENBERG Ritter Werner III von MERODE (RODE)
Bischof Arnulf von METZ Saint Arnould Groß St. Martin Köln, Kapitell des südwestlichen Vierungspfeilers, der Legende nach Pippin und Plektrudis darstellend Pippin der Mittlere oder Pippin von Herstal lat. Pippinus (* um 635; † 16. Dezember 714 in Jupille bei Lüttich) aus dem Geschlecht der Arnulfinger war von 679 bis 714 der tatsächliche Machthaber im Frankenreich, seit 679 Hausmeier von Austrasien, seit 680 als dux (Herzog) von Austrasien, ab 688/689 als Hausmeier von Neustrien (principalis regimen majorum domus) und seit 688 Hausmeier von Burgund. Er war der Sohn von Ansegisel und Begga und ein Enkel von Arnulf von Metz. Inhaltsverzeichnis [Verbergen] 1 Leben 2 Ehefrau(en) 3 Kinder 4 Literatur Leben[Bearbeiten] Nach dem Sturz und der Hinrichtung seines Onkels Grimoalds des Älteren 656/657 schien die Dynastie Pippins des Älteren vor dem Erlöschen zu stehen. In den 670er Jahren waren von seinen Nachkommen nur noch seine Tochter Begga und deren Sohn Pippin der Mittlere am Leben, der väterlicherseits ein Enkel Arnulfs von Metz war. Beide konnten jedoch die pippinidischen und arnulfingischen Besitzungen trotz der feindselig gesinnten Umgebung der 660er und 670er Jahre im Wesentlichen behaupten. Dabei dürfte Pippins Heirat mit Plektrudis, der Tochter des Pfalzgrafen Hugobert und der Irmina von Oeren, Angehöriger bedeutender austrischer Adelsgeschlechter, um 670/675 eine wesentliche Rolle gespielt haben. In den Wirren nach dem Tod des Merowingerkönigs Childerich II. und seines Hausmeiers Wulfoald zog Pippin mit Unterstützung austrasischer Großer gegen den mächtigen Neustrier Ebroin zu Felde. Dieses Unternehmen endete zwar 679 mit Pippins Niederlage, jedoch erkannte der neue neustrische Hausmeier Waratto nach Ebroins baldigem Tod (680) Pippins Vormacht in Austrasien an. In der Schlacht bei Tertry (687) errang Pippin schließlich durch einen Sieg über Warattos Schwiegersohn und Nachfolger Berchar die Herrschaft über das Gesamtreich. Pippin sicherte seine Macht dadurch, dass er nicht nur Berchar bis zu seinem Tode im Amt des neustrischen Hausmeiers beließ, sondern anschließend seinen Sohn mit dessen Witwe verheiratete. Darüber hinaus beließ er auch die merowingischen Könige auf dem Thron. Außerdem sicherte er frühzeitig den Erbanspruch seiner Familie, indem er seine Söhne Drogo und Grimoald den Jüngeren in wichtige Ämter einsetzte. Grimoald wurde neustrischer Hausmeier, so dass beide Hausmeier-Ämter in der Hand der Familie waren. Eine der wichtigsten militärischen Leistungen Pippins war die Eroberung Frieslands (690/695), die die Voraussetzung für die Christianisierung der Friesen durch den angelsächsischen Mönch Willibrord war. Bereits vor dem Tod Pippins Ende 714 brach ein Konflikt um seine Nachfolge aus. Dabei versuchte Plektrud, die Ansprüche ihrer Enkel (ihre beiden Söhne waren nicht mehr am Leben: Grimoald der Jüngere war im gleichen Jahr ermordet worden, Drogo bereits 708 gestorben) gegen die der beiden Söhne aus einer Beziehung Pippins mit seiner Friedelfrau Chalpaida, der uxor nobilis et elegans, Childebrand und Karl, durchzusetzen. Zur damaligen Zeit war das Bastardtum kein Ausschlußkriterium von der legalen Erbfolge, was letztendlich durch die von Pippin unter dem massiven Einfluss Plektruds proklamierte Erbfolge durch seinen Enkel Theudoald, der selbst ein Bastard des Grimoald war, zeigt. Schon wenige Jahre nach Pippins Tod unterlag aber Plektrud letztlich Karl Martell (717). Pippin starb nach langer Krankheit. Er wurde in Chevremont beerdigt. Childebrand († nach 751), Sohn der Chalpaida, nach anderen Quellen Sohn einer weiteren, namentlich unbekannten Mutter, wurde von Pippin mit einer Grafschaft in Burgund versorgt. Childebrand übernahm die Aufgabe, die Chronik Fredegars als karolingische Hauschronik fortzuführen. Eine Gedenktafel für ihn fand Aufnahme in die Walhalla bei Regensburg. Ehefrau(en)[Bearbeiten] I. Plektrudis (Hugobertiner) II. Chalpaida III. NN IV. keine weiteren Kinder[Bearbeiten] Drogo (I.) Grimoald der Jüngere (I.) Karl Martell (II.) Childebrand (III.) Literatur[Bearbeiten] Heinrich Hahn: Pippin der Mittlere. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 26, Duncker & Humblot, Leipzig 1888, S. 154 f. Rudolf Schieffer: Die Karolinger. 3. Aufl. Stuttgart 2000, ISBN 3-17-016480-5. der Mittlere / - Bischof Arnulf von METZ Saint Arnould Groß St. Martin Köln, Kapitell des südwestlichen Vierungspfeilers, der Legende nach Pippin und Plektrudis darstellend Pippin der Mittlere oder Pippin von Herstal lat. Pippinus (* um 635; † 16. Dezember 714 in Jupille bei Lüttich) aus dem Geschlecht der Arnulfinger war von 679 bis 714 der tatsächliche Machthaber im Frankenreich, seit 679 Hausmeier von Austrasien, seit 680 als dux (Herzog) von Austrasien, ab 688/689 als Hausmeier von Neustrien (principalis regimen majorum domus) und seit 688 Hausmeier von Burgund. Er war der Sohn von Ansegisel und Begga und ein Enkel von Arnulf von Metz. Inhaltsverzeichnis [Verbergen] 1 Leben 2 Ehefrau(en) 3 Kinder 4 Literatur Leben[Bearbeiten] Nach dem Sturz und der Hinrichtung seines Onkels Grimoalds des Älteren 656/657 schien die Dynastie Pippins des Älteren vor dem Erlöschen zu stehen. In den 670er Jahren waren von seinen Nachkommen nur noch seine Tochter Begga und deren Sohn Pippin der Mittlere am Leben, der väterlicherseits ein Enkel Arnulfs von Metz war. Beide konnten jedoch die pippinidischen und arnulfingischen Besitzungen trotz der feindselig gesinnten Umgebung der 660er und 670er Jahre im Wesentlichen behaupten. Dabei dürfte Pippins Heirat mit Plektrudis, der Tochter des Pfalzgrafen Hugobert und der Irmina von Oeren, Angehöriger bedeutender austrischer Adelsgeschlechter, um 670/675 eine wesentliche Rolle gespielt haben. In den Wirren nach dem Tod des Merowingerkönigs Childerich II. und seines Hausmeiers Wulfoald zog Pippin mit Unterstützung austrasischer Großer gegen den mächtigen Neustrier Ebroin zu Felde. Dieses Unternehmen endete zwar 679 mit Pippins Niederlage, jedoch erkannte der neue neustrische Hausmeier Waratto nach Ebroins baldigem Tod (680) Pippins Vormacht in Austrasien an. In der Schlacht bei Tertry (687) errang Pippin schließlich durch einen Sieg über Warattos Schwiegersohn und Nachfolger Berchar die Herrschaft über das Gesamtreich. Pippin sicherte seine Macht dadurch, dass er nicht nur Berchar bis zu seinem Tode im Amt des neustrischen Hausmeiers beließ, sondern anschließend seinen Sohn mit dessen Witwe verheiratete. Darüber hinaus beließ er auch die merowingischen Könige auf dem Thron. Außerdem sicherte er frühzeitig den Erbanspruch seiner Familie, indem er seine Söhne Drogo und Grimoald den Jüngeren in wichtige Ämter einsetzte. Grimoald wurde neustrischer Hausmeier, so dass beide Hausmeier-Ämter in der Hand der Familie waren. Eine der wichtigsten militärischen Leistungen Pippins war die Eroberung Frieslands (690/695), die die Voraussetzung für die Christianisierung der Friesen durch den angelsächsischen Mönch Willibrord war. Bereits vor dem Tod Pippins Ende 714 brach ein Konflikt um seine Nachfolge aus. Dabei versuchte Plektrud, die Ansprüche ihrer Enkel (ihre beiden Söhne waren nicht mehr am Leben: Grimoald der Jüngere war im gleichen Jahr ermordet worden, Drogo bereits 708 gestorben) gegen die der beiden Söhne aus einer Beziehung Pippins mit seiner Friedelfrau Chalpaida, der uxor nobilis et elegans, Childebrand und Karl, durchzusetzen. Zur damaligen Zeit war das Bastardtum kein Ausschlußkriterium von der legalen Erbfolge, was letztendlich durch die von Pippin unter dem massiven Einfluss Plektruds proklamierte Erbfolge durch seinen Enkel Theudoald, der selbst ein Bastard des Grimoald war, zeigt. Schon wenige Jahre nach Pippins Tod unterlag aber Plektrud letztlich Karl Martell (717). Pippin starb nach langer Krankheit. Er wurde in Chevremont beerdigt. Childebrand († nach 751), Sohn der Chalpaida, nach anderen Quellen Sohn einer weiteren, namentlich unbekannten Mutter, wurde von Pippin mit einer Grafschaft in Burgund versorgt. Childebrand übernahm die Aufgabe, die Chronik Fredegars als karolingische Hauschronik fortzuführen. Eine Gedenktafel für ihn fand Aufnahme in die Walhalla bei Regensburg. Ehefrau(en)[Bearbeiten] I. Plektrudis (Hugobertiner) II. Chalpaida III. NN IV. keine weiteren Kinder[Bearbeiten] Drogo (I.) Grimoald der Jüngere (I.) Karl Martell (II.) Childebrand (III.) Literatur[Bearbeiten] Heinrich Hahn: Pippin der Mittlere. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 26, Duncker & Humblot, Leipzig 1888, S. 154 f. Rudolf Schieffer: Die Karolinger. 3. Aufl. Stuttgart 2000, ISBN 3-17-016480-5. der Mittlere Anselgisel Groß St. Martin Köln, Kapitell des südwestlichen Vierungspfeilers, der Legende nach Pippin und Plektrudis darstellend Pippin der Mittlere oder Pippin von Herstal lat. Pippinus (* um 635; † 16. Dezember 714 in Jupille bei Lüttich) aus dem Geschlecht der Arnulfinger war von 679 bis 714 der tatsächliche Machthaber im Frankenreich, seit 679 Hausmeier von Austrasien, seit 680 als dux (Herzog) von Austrasien, ab 688/689 als Hausmeier von Neustrien (principalis regimen majorum domus) und seit 688 Hausmeier von Burgund. Er war der Sohn von Ansegisel und Begga und ein Enkel von Arnulf von Metz. Inhaltsverzeichnis [Verbergen] 1 Leben 2 Ehefrau(en) 3 Kinder 4 Literatur Leben[Bearbeiten] Nach dem Sturz und der Hinrichtung seines Onkels Grimoalds des Älteren 656/657 schien die Dynastie Pippins des Älteren vor dem Erlöschen zu stehen. In den 670er Jahren waren von seinen Nachkommen nur noch seine Tochter Begga und deren Sohn Pippin der Mittlere am Leben, der väterlicherseits ein Enkel Arnulfs von Metz war. Beide konnten jedoch die pippinidischen und arnulfingischen Besitzungen trotz der feindselig gesinnten Umgebung der 660er und 670er Jahre im Wesentlichen behaupten. Dabei dürfte Pippins Heirat mit Plektrudis, der Tochter des Pfalzgrafen Hugobert und der Irmina von Oeren, Angehöriger bedeutender austrischer Adelsgeschlechter, um 670/675 eine wesentliche Rolle gespielt haben. In den Wirren nach dem Tod des Merowingerkönigs Childerich II. und seines Hausmeiers Wulfoald zog Pippin mit Unterstützung austrasischer Großer gegen den mächtigen Neustrier Ebroin zu Felde. Dieses Unternehmen endete zwar 679 mit Pippins Niederlage, jedoch erkannte der neue neustrische Hausmeier Waratto nach Ebroins baldigem Tod (680) Pippins Vormacht in Austrasien an. In der Schlacht bei Tertry (687) errang Pippin schließlich durch einen Sieg über Warattos Schwiegersohn und Nachfolger Berchar die Herrschaft über das Gesamtreich. Pippin sicherte seine Macht dadurch, dass er nicht nur Berchar bis zu seinem Tode im Amt des neustrischen Hausmeiers beließ, sondern anschließend seinen Sohn mit dessen Witwe verheiratete. Darüber hinaus beließ er auch die merowingischen Könige auf dem Thron. Außerdem sicherte er frühzeitig den Erbanspruch seiner Familie, indem er seine Söhne Drogo und Grimoald den Jüngeren in wichtige Ämter einsetzte. Grimoald wurde neustrischer Hausmeier, so dass beide Hausmeier-Ämter in der Hand der Familie waren. Eine der wichtigsten militärischen Leistungen Pippins war die Eroberung Frieslands (690/695), die die Voraussetzung für die Christianisierung der Friesen durch den angelsächsischen Mönch Willibrord war. Bereits vor dem Tod Pippins Ende 714 brach ein Konflikt um seine Nachfolge aus. Dabei versuchte Plektrud, die Ansprüche ihrer Enkel (ihre beiden Söhne waren nicht mehr am Leben: Grimoald der Jüngere war im gleichen Jahr ermordet worden, Drogo bereits 708 gestorben) gegen die der beiden Söhne aus einer Beziehung Pippins mit seiner Friedelfrau Chalpaida, der uxor nobilis et elegans, Childebrand und Karl, durchzusetzen. Zur damaligen Zeit war das Bastardtum kein Ausschlußkriterium von der legalen Erbfolge, was letztendlich durch die von Pippin unter dem massiven Einfluss Plektruds proklamierte Erbfolge durch seinen Enkel Theudoald, der selbst ein Bastard des Grimoald war, zeigt. Schon wenige Jahre nach Pippins Tod unterlag aber Plektrud letztlich Karl Martell (717). Pippin starb nach langer Krankheit. Er wurde in Chevremont beerdigt. Childebrand († nach 751), Sohn der Chalpaida, nach anderen Quellen Sohn einer weiteren, namentlich unbekannten Mutter, wurde von Pippin mit einer Grafschaft in Burgund versorgt. Childebrand übernahm die Aufgabe, die Chronik Fredegars als karolingische Hauschronik fortzuführen. Eine Gedenktafel für ihn fand Aufnahme in die Walhalla bei Regensburg. Ehefrau(en)[Bearbeiten] I. Plektrudis (Hugobertiner) II. Chalpaida III. NN IV. keine weiteren Kinder[Bearbeiten] Drogo (I.) Grimoald der Jüngere (I.) Karl Martell (II.) Childebrand (III.) Literatur[Bearbeiten] Heinrich Hahn: Pippin der Mittlere. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 26, Duncker & Humblot, Leipzig 1888, S. 154 f. Rudolf Schieffer: Die Karolinger. 3. Aufl. Stuttgart 2000, ISBN 3-17-016480-5. der Mittlere
König Sancho I. von NAVARRA / Toda AZNAREZ König Sancho I. von NAVARRA Toda AZNAREZ Sancha SANCHEZ
Pflalzgraf Hugobert / Irmina von OEREN Pflalzgraf Hugobert Irmina von OEREN
König Chlotar (Chlotarius I) von Orleans, Reims, Paris und Soissons / Arnegunde der FRANKEN König Chlotar (Chlotarius I) von Orleans, Reims, Paris und Soissons Arnegunde der FRANKEN König Chilperich I (Chilperik I) der FRANKEN, König von Neustria
Ritter Carsilius von PALANDT Herr von Breitenbend / Nesa (Agnes) von BACHEM Ritter Carsilius von PALANDT Herr von Breitenbend Nesa (Agnes) von BACHEM Ludgardis von PALANDT
Carolus von PALANT / Emerentza von RULANDT Carolus von PALANT Emerentza von RULANDT Apilius von PALANT BREITENBENDT
Rüdiger Herr von Breitenbend von PALANT / Johanna von BRENDENBENT Rüdiger Herr von Breitenbend von PALANT Johanna von BRENDENBENT Johann von PALANT
Johann von PALANT / Alitza von WILDENBURG Johann von PALANT Alitza von WILDENBURG Carolus von PALANT
Herr von Breitenbend Egbert von PALANT / Jutta von VINSTINGEN - BRUNWICK Herr von Breitenbend Egbert von PALANT Jutta von VINSTINGEN - BRUNWICK Rüdiger Herr von Breitenbend von PALANT
Carolus von PALANT / Johanna von BRENDENBENT Carolus von PALANT Johanna von BRENDENBENT Carolus von PALANT
Erner von PALANT BREITENBENDT / Elisabetha van ARENDAAL Erner von PALANT BREITENBENDT Elisabetha van ARENDAAL Carsilius (Apilius) von PALANT BREITENBENDT
Apilius von PALANT BREITENBENDT / Aluerta von STEIN Apilius von PALANT BREITENBENDT Aluerta von STEIN Erner von PALANT BREITENBENDT
Carsilius (Apilius) von PALANT BREITENBENDT / UNBEKANNT von HINSBERGH Carsilius (Apilius) von PALANT BREITENBENDT UNBEKANNT von HINSBERGH Ritter Amelius von BREIDENBEND Herr von Breitenbend
Willem I von PERIGORD / - Willem I von PERIGORD EMMA von PERIGORD
Gotfried von PROVENCE / Dulcia von MARSEILLE Gotfried von PROVENCE Dulcia von MARSEILLE Gerberga von PROVENCE
Gerard Dominicus von RANDERATH / Beatrix von EYNATTEN Gerard Dominicus von RANDERATH Beatrix von EYNATTEN Anna von RANDERATH
Graf Raimundo II. von RIBAGORZA / - Graf Raimundo II. von RIBAGORZA Ava von RIBAGORZA
Ritter Werner I von RODE (MERODE-ARAGOn) / - Ritter Werner I von RODE (MERODE-ARAGOn)
Ritter Werner I von RODE (MERODE-ARAGOn) / Ricuine von LIMBOURG Ritter Werner I von RODE (MERODE-ARAGOn) Ricuine von LIMBOURG Ritter Werner II von MERODE (RODE)
Suevian von SCHWABEN / WALA Suevian von SCHWABEN WALA Ricina von SCHWABEN
Bernard von SEPTIMANIE / Dhuoda (Dodana) der FRANKEN Bernard von SEPTIMANIE Dhuoda (Dodana) der FRANKEN Regelinda (Regelindis) von SEPTIMANIE
Graf Walterus von TEISTERBAND / - Graf Walterus von TEISTERBAND Beatrix/ Baarte von TEISTERBAND
Balderic I (Boudewijn) von TEISTERBAND / van BETUWE / Engertrude von FRIULIISTERBAND/ van TEISTERBAND van BETUWE Balderic I (Boudewijn) von TEISTERBAND / van BETUWE Engertrude von FRIULIISTERBAND/ van TEISTERBAND van BETUWE Ansfried I von TEISTERBAND /van BETUWE
Ansfried I von TEISTERBAND /van BETUWE / UNBEKANNT Ansfried I von TEISTERBAND /van BETUWE UNBEKANNT Ricfrid (Dodo) von TEISTERBAND /van BETUWE
Ricfrid (Dodo) von TEISTERBAND /van BETUWE / Herinsindis von KLEEF Ricfrid (Dodo) von TEISTERBAND /van BETUWE Herinsindis von KLEEF Nelon von BETUWE
Begon von THÜRINGEN / - Begon von THÜRINGEN Fritigern II von THÜRINGEN
Fritigern II von THÜRINGEN / - Fritigern II von THÜRINGEN Withigula von THÜRINGEN
Basinus I von THÜRINGEN / Basina von SAKSEN Basinus I von THÜRINGEN Basina von SAKSEN Hermenfried König von THÜRINGEN
Friedelfrau Ruodhaid von TRIER / Hausmeier Karl MARTELL Friedelfrau Ruodhaid von TRIER Hausmeier Karl MARTELL Abt von St.Quentin Bernhard von BAYERN
Gerhard von WEISWEILER / Adelheid Gerhard von WEISWEILER Adelheid Sophia von WEISWEILER
- / Catharina VRAN(C)KEN Catharina VRAN(C)KEN